Redaktion & Methodik
Wer nach einer Kanal-Sperre Hilfe sucht, braucht Informationen, auf die er sich verlassen kann. Hier legen wir offen, wie unsere Inhalte entstehen – und wo ihre Grenzen liegen.
Wer hinter den Inhalten steht
Die Inhalte auf Kanalgesperrt.de verantwortet die Redaktion von Kanalgesperrt.de. Gegründet wurde das Projekt von einem Creator, dessen eigener journalistischer YouTube-Kanal 2025 ohne Warnung gekündigt wurde und der ihn per einstweiliger Verfügung zurückgeholt hat (anonymisierter Fall). Diese Erfahrung prägt unseren Blick: Wir schreiben für Betroffene, nicht für Juristen.
Unsere Quellen
- Gesetze im Wortlaut: Digital Services Act (VO (EU) 2022/2065), DSGVO, BGB, ZPO und weitere Normen – zitiert nach den amtlichen Fassungen.
- Gerichtsentscheidungen: nur mit Gericht, Datum und Aktenzeichen, geprüft an amtlichen Datenbanken, Pressemitteilungen der Gerichte oder Fachquellen. Entscheidungen, die nur von einer Prozesspartei berichtet werden, kennzeichnen wir als solche. Alle Entscheidungen findest du in der Urteils-Datenbank.
- YouTube und Google: offizielle Hilfeseiten, Nutzungsbedingungen, Transparenzberichte und Blog-Beiträge – jeweils mit Abrufdatum.
- Streitbeilegungsstellen: veröffentlichte Transparenzberichte zertifizierter Stellen nach Art. 21 DSA.
- Medienberichte: nur ergänzend und ausdrücklich als Sekundärquelle gekennzeichnet.
Was wir nicht tun
- Wir erfinden keine Zahlen, Erfolgsquoten, Kundenstimmen oder Fallgeschichten.
- Wir nennen keine Namen von Betroffenen und veröffentlichen eigene Fälle nur anonymisiert und mit Zustimmung.
- Wir bewerten keine politischen, medizinischen oder sonstigen Inhalte – wir erklären Plattformregeln und Verfahren.
- Wir geben keine Rechtsberatung im Einzelfall. Ob ein Hebel in deinem Fall greift, prüft eine zugelassene Anwältin oder ein Anwalt.
Aktualität
YouTube ändert seine Richtlinien regelmäßig, und die Rechtsprechung entwickelt sich weiter. Wir prüfen die zentralen Quellen monatlich: YouTube-Hilfeseiten, das Second-Chances-Programm, Berichte der Streitbeilegungsstellen und neue Urteile. Jede Seite zeigt das Datum der letzten inhaltlichen Aktualisierung. Fehler korrigieren wir umgehend – Hinweise gern an kontakt@kanalgesperrt.de.
Unabhängigkeit
Kanalgesperrt.de steht in keiner Verbindung zu YouTube oder Google. Wir sind keine Rechtsanwaltskanzlei. Für gerichtliche Schritte arbeiten wir mit unabhängigen Partnerkanzleien zusammen, die Betroffene direkt beauftragen; von Kanzleien erhalten wir kein Geld. Unsere Inhalte finanzieren sich über unsere eigenen Leistungen (Leistungen & Preise). Wo wir auf diese Leistungen hinweisen, ist das erkennbar.
Grenzen unserer Inhalte
Viele Fragen rund um YouTube-Sperren sind rechtlich noch nicht abschließend geklärt – etwa, wie streng Gerichte die Begründungspflicht nach Art. 17 DSA auslegen. Wo das so ist, sagen wir es. Unsere Texte geben den Stand der Recherche wieder, ersetzen aber keine Prüfung deines konkreten Falls.